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Läufers Weisheiten

Lauf wann du willst, so schnell du kannst und so lange du magst.
Und beim Wettkampf: Lauf einfach nur los ...
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Nachdem wir den Rodgauer 50er erfolgreich absolviert haben, und zwar von uns beiden (Meli ist ein wunderbar konstantes 6:10er Tempo gelaufen und ich bin deutlich unter 4 Stunden geblieben und habe sogar mit der LG DUV I die Mannschaftswertung gewonnen), heißt es jetzt die Grundlagen für die bevorstehenden Ziele zu schaffen. Denn, bis zum ersten Saisonhöhepunkt, dem JUNUT mit 230 Km und 7000 Hm, zugleich Melanies Jahreshighlight, sind es ja nur noch exakt 8 Wochen!

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Also heißt es nun ordentlich Kilometer zu schrubben, denn von nichts kommt ja bekanntlich nichts. So stehen in dieser Woche beispielsweise 8 mal 20 km auf dem Trainingsplan. Ebenso wird eine Trainingswoche mit einer 20-30-40 Km-Kombination (Freitag-Samstag-Sonntag) mit dabei sein. Ganz sicher und bereits gesetzt ist der Doppeldecker mit dem Dragon Ultra mit 47 Km und 2000 Hm Samstags und dem Königforstmarathon Sonntags - ja das wird lustig ;-). Dann folgt noch der Rheinburgenweglauf mit seinen 108 Km und 4500 Hm und ja, 12 Tage später heißt es dann bereits: Lets rock the JUNUT!

Bis jetzt, auch wenn es teilweise hart ist, läuft alles richtig gut! Dem entsprechend kann man sagen - 

Alles im grünen Bereich ;-)
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Nachdem das Jahr 2013 ja für Melanie eher suboptimal verlaufen ist, und das ist noch sehr milde ausgedrückt, möchte sie 2014 wieder voll durchstarten.
Und dem ensprechend hat sie sich auch direkt einmal ein absolutes HAMMERHIGLIGHT heruasgesucht, nämlich Gerhard Börners "JUNUT" - Jurasteig Nonstop Ultra Trail und zwar in voller Länge, also über die kompletten 230 Km mit ihren fast 7000 Höhenmetern.
Was soll ich dazu sagen - nachdem sie ja bereits den "Real Kick" von Michael Frenz so genial gemeistert hat, mache ich mir da überhaupt keine Gedanken - das klappt! Was dann noch alles kommt entscheidet sich dann NACH diesem Hammerbrett!

Und bei mir? Hm, für mich gibt es drei Ziele: 1., 2. und 3.!

Nein, im Ernst, ein riesen Ziel ist der "Millenium Quest", der zwar auf zwei Jahre ausgeschrieben ist, den ich aber in nur einem Jahr schaffen will. Das heißt, es müssen folgende Läufe gefinisht werden:

JUNUT 230 (7000 Hm), Hexensteig 216 Km (4500 Hm), TorTour de Ruhr 230 Km und der WiBoLT 320 Km (12000 Hm). Und das alles in gerade einmal 11 Wochen!
Und so pervers sich das jetzt auch anhört, dieser Quest dient in erster Linie zur Vorbereitung auf mein absolutes Jahreshightlicht, dem Project:500!

Ein weiteres Ziel ist in diesem Jahr,  meinen 100. offiziellen Marathon und mehr zu finishen.

Und das absolute Highlight wird dann der Goldsteig nonstop Ultralauf (Project:500 - passender Slogan - "Rise from your ashes") sein, der über 661 Km und über 20000 Höhenmeter gehen wird - mein Spendenlauf 2014 und wenn alles klappt auch gleichzeitig mein 100. Marathon und mehr - also mein Jubiläumslauf!

Und natürlich hoffe ich sehr, meine bisherige Bilanz aufrecht erhalten zu können: 80 Starts, no DNF!

Hier der vorläufige  Veranstaltungskalender:

Folgende Läufe sind geplant:

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Bei den mit * versehenen Läufen sind wir bereits gemeldet.

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2014

25.01.2014 * 50 Km Rodgau, Meli und Steffen
09.03.2014 Bienenwald Marathon Kandel
15.03.2014 Dragon Ultra Trail 47 Km
16.03.2014 40. Königsforst Marathon
29.03.2014 * 4. Rheinburgenweglauf 110 Km, 4400 Hm
11. - 13.04.2014 * JUNUT 230 Km 7000 Hm, Melanie und Steffen
24. - 27.04.2014 * Hexenstieg Ultra 216 Km, 4500 Hm
11.05.2014 Gutenberg Marathon
18.05.2014 Hochwald Mittelrheintal Marathon
29.05.2014 16. Westerwaldlauf 50 Km 1000 Hm
07. - 08.06.2014 * Tortour de Ruhr 230 Km nonstop, Steffen
18. - 22.06.2014 * WiBoLT 320 Km, 12000 Hm nonstop, Steffen
02.08.2014 Trail Römische Weinstraße TRW 80 Km
10.08.2014 3. Monschau Ultra 56 Km
24.08.2014 Hunsrück Marathon
31.08.2014 Koberstädter Waldmarathon
13.09.2014 P-Weg Plettenberg 73 Km
14.09.2014 Pfälzerwald Marathon
21.09.2014 5. Churfrankenlauf 73 Km
28.09. - 05.10.2014 * Projekt 500 Miles - 660 Km 30000 Hm in 168 Stunden (Steffen)

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Und wieder ist ein Laufjahr vorbei, ein für uns als Läuferpärchen doch leider zweigeteiltes Jahr! Während es für mich erneut ein absolutes Traumjahr war, hielt es sich für meinen Schatz Melanie doch leider sehr in Grenzen. 
Erst plagte sie eine ISG-Blockade, bevor ihr dann ein Zeckenbiss erneut den letzten Nerv raubte und sie zum wiederholten Male läuferisch dazu zwang, quasi von vorne anfangen zu müssen. Und nicht nur das, auch ihre beiden Jahreshighlight fielen dem Ganzen leider komplett zum Opfer. Schade, umso mehr hoffe ich, dass mein Engel 2014 wieder voll durchstarten kann.

Für mich es, wie bereits erwähnt, ein einziger Traum, wobei mir bei zwei Läufen, eben Melis Jahreshighlights, die ich dann entsprechend alleine laufen musste, echt die Motivation und der Antrieb gefehlt haben. 

Hier nun unsere Jahresbilanz:

Gesamtbilanz für das Jahr 2013

Melanie:

3580 Km (20241 Km seit Beginn des ambitionierten Laufens in Oktober 2007) Höhenmeter: 29370 m
226364 Kcal
Herzfrequnezdurchschnitt: 145
Temposchnitt: 6:56
Trainingseinheiten: 224, davon 36 * Kraftrainingseinheiten und 188 Laufeinheiten
Laufzeit: 402 Stunden
Events: 15, davon  1 Hm, 4 Marathon, 10 Ultras

Steffen:

5793 Km (28555 Km seit Beginn des ambitionierten Laufens in Oktober 2007) Höhenmeter: 48325 m
415159 Kcal
Herzfrequnezdurchschnitt: 116
Temposchnitt: 6:12
Trainingseinheiten: 291, davon 59 * Kraftrainingseinheiten und 233 Laufeinheiten
Laufzeit: 697 Stunden Ausserdem alle drei Tage Bauch- Rückentraining inkl. 100 Situps Events: 20, davon 3 Marathons, 17 Ultras

Neue persönliche Bestzeiten: 42,195 Marathon in 3:16:12, gelaufen am 10.11.2013 bei der DM in Bottrop50 Km in 3:52:33, gelaufen am 10.11.2013 bei der DM in Bottrop

 

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Gesamtbilanz seit Aufzeichnung Oktober 2007 bis 31.12.2011:

Melanie:
Kilometer: 20241 Km
Höhenmeter: 133339 Hm
Kalorien: 1596521 Kcal
Laufstunden: 1982,5 Stunden

Steffen:
Kilometer: 28555 Km
Höhenmeter: 189089 Hm
Kalorien: 2270395 Kcal
Laufstunden: 3474 Stunden

 

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"Gemeinsam durch die Hölle gehen"

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Jägerstein Ultra Laufwochenende, organisiert von Gunter Rothe und Michael Frenz.... was soll da schon bei herauskommen?


Genau, ein absolut geniales und unvergessliches Event, ein Jahresaschluss, wie er wahrlich schöner nicht hätte sein können!

Schon die Anfahrt war der Hammer (ok, da können die Organisatoren ja nichts zu ;-)), kamen wir doch tatsächlich komplett staufrei dort an - und das an einem Freitag Nachmittag, GENIAL! Entsprechend entspannt kamen wir dann auch super pünklich dort an. Und wie soll ich sagen, schon der Empfang dort war einfach nur großartig. Und unsere Unterkunft für diese Nacht sollte den ersten sehr positiven Eindruck noch verstärken - boah war unser Zimmer liebevoll hergerichtet und URGEMÜTLICH! 

Auch das anschließende gemütliche Beisammensein mit intergriertem Briefing war super, hatte man doch genug Gelegenheit, mit Gleichgesinnten über vergangene "Heldentaten" oder verrückte Zukunftspläne zu quatschen.

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Super gestärkt und ausgeruht hieß es dann am folgenden Morgen sehr früh aufzustehen, sollte doch der Start um Punkt 6 Uhr erfolgen. Zuvor wurde sich allerdings am sehr recihaltigen Frühstücksbuffet gestärkt, was wirklich keinerlei Wünsche offen ließ - wie bereits das gestrige Abendessen - einfach nur der Hammer!

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Um 6 ging es dann los, und wie soll ich sagen, es war von Anfang bis zum Ende einfach nur ein einziger LÄUFERTRAUM! Welch eine geile Strecke, welch ein geiles Streckenprofil, welch eine traumhaft schöne Landschaft, welch knackige Anstiege, welch eine super Verpflegung, welch ein geiler Schnee, welch ein Glück mit dem Wetter! Ganz ehrlich, besser kann ein Jahresabschlussläufchen nicht sein!

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Und ja, ich weiß jetzt was es heißt durch die "Hölle" zu gehen!!

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Nach knapp 13 Stunden erreichten wir mit einer wunderbar harmonierenden Gruppe das Ziel, den Jägerstein, und wenig später auch Schmücke. Und was uns dort erwartete, unglaublich!

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Einmal abgesehen von dem erneut super gemütlichen Zimmer, die anschließende Läuferparty mit integrierter Siegerehrung (zur Erinnerung gab es handgemachte "Jägersteine" ja wie geil ist das denn?) hat den Bock echt abgeschossen.

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Keine Ahnung wann und wie wir ins Bett sind  (die meisten anderen "Läufer" und "Rennsteigtropfengenießer" wissen es auch bis heute nicht ;-)), ich weiß nur eines, was hatten wir einen Spaß! Selten einen so grandiosen und gemütlichen Abend verbracht!

Sonntag Morgen gab es dann ein sehr reichhaltiges Buffet, bei dem die Nachfrage nach "Orangensaft und Wasser" etwas erhöht war ;-):

Um 10 Uhr hieß es dann ab in den Bus und zurück nach Fröttstädt, was es dann etwa 1 Stunde später hieß Abschied zu nehmen.

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Nee, was ein super geiles geniales und unvergessliches Jahresabschluss-Laufwochenende! Und ja, 2014 sind wir ganz sicher wieder mit dabei!!

10000000... Dank Gunter und Micha - unendlicher Dank für dieses Wochenende - besser geht nicht!

Hier sind die Bilder
Hier sind die Urkunden

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Wie ist das nur möglich....?

Es sind Deutsche Meisterschaften im 50 Km Lauf, meine 2. nach der in Hanau-Rodenbach 2009 überhaupt, und noch niemals zuvor war ich so schlecht auf ein Event vorbereitet. Und das meine ich nicht nur trainingstechnisch (kein Tempotraining, kein Intervall, keine Tempohärte, null Trainingsplan....), sondern auch was die direkte Vorbereitung angeht.
Gemeint ist hier sich mit dem Lauf zuvor auseinanderzusetzen, sich eine Strategie zu überlegen und vor allem, ausgeruht und gut erholt an den Start zu gehen.
Zu sehr haben mich die Ereignisse, der Taifun Yolanda auf den Philippinen, die letzten Tage beschäftigt, zu wenig fand ich Zeit zur Vorbereitung, zu wenig habe ich geschlafen - vielleicht 10 Stunden in den 4 Nächten vor diesem Lauf...das ist nicht genug...zu sehr war ich in Furcht und Sorge um unser (Paten)kind und dessen Familie...

Bottrop2013  5-1

Das Wetter scheint mir auch nicht wohl gesonnen zu sein, denn es ist kalt, es regnet und es stürmt. Eigentlich will ich endlich mal wieder unter 4 Stunden laufen, es wäre erst das zweite mal überhaupt, aber heute......? Ständig denke ich an die Philippinen und komme auch jetzt nicht aus den Sorgen raus....

Der Start erfolgt pünktlich und ich laufe los, mit 8 Gels im Gepäck, mit dem Ziel, einfach nur diese 50 Km irgendwie zu überstehen.
Die Beine sind von Anfang an schwer und ich komme einfach nicht so recht in den Fluss. Doch ich halte das Tempo hoch und versuche mich, völlig bekloppt, bei einem 4:40er Tempo einzupendeln. Völlig utopisch das auch nur annähernd durchhalten zu können. Einzige Strategie: Nach dem 10. Km alle 5 Km ein Gel zu schlucken....

...nach 25 Km ist die erste Runde (25 Km) beendet und ich kann es nicht fassen, 1:57 Stunden zeigt meine Uhr an, verrückt, das kann ich niemals halten, völlig unmöglich...

...42,195 Km, ich kann es nicht fassen, ich schaue auf die Uhr und staune nicht schlecht, 3:16:12 für den Marathon - BESTZEIT, unfassbar. Noch 7,805 Km, ich bin völlig am Ende. Und jetzt kommen auch noch die leichten Anstiege, Wahnsinn. Mir brennen die Schenkel, die Beine spüre ich fast nicht mehr, trotzdem rechne ich hoch, die 4 Stundenmarke könnte fallen...weiter, immer weiter, ich erhöhe das Tempo, die Lungen brennt....

...noch 2 Km und ich laufe einen 4:10er Schnitt, ich fliege, spüre nichts mehr, lasse es laufen, überhole einen nach dem anderen, verstehe die Welt nicht mehr...

Bottrop2013  3-1

...noch 1 Km, ich überhole, ich fliege an Raimund Slabon vorbei (hallo, wie geht das denn??), kann es nicht fassen, schaue erneut auf die Uhr, 3:55er Pace...noch 500 Meter, ich bin völlig high....es geht rechts ab auf die Zielgerade, ich sehe die Uhr, Laufe wie in Trance und überquere nach 3:52:33 Stunden die Finishline!

Bottrop2013 4-1

Unfassbar, ich bin unter 4 Stunden geblieben und habe noch dazu eine neue Persönliche Bestzeit aufgestellt, und was für eine. Mehr als 4 Minuten war ich schneller als vor 4 Jahren, und die 2. Runde (25 Km) waren noch dazu schneller als die erste, wie ist das möglich? Ich versuche es zu verstehen, kann es einfach nicht begreifen...was ist passiert?

Bottrop2013 -1

Helmut Haberkost (Erlaubnis zur Veröffentlichung liegt vor) fand die Worte, die ich besser nicht hätte finden können:

" Laughing ...ich freue mich wirklich!
Mein lieber Steffen, als ich Deine Zeilen über den Lauf las...mit welchen Bedingungen Du gestartet bist, dann Dein Resultat las...es wundert mich nicht und ich stimme Dir zu...das sage ich als Frischling in diesem Bereich, aber durchaus als Mensch mit Lebenserfahrung...und diese kennt keinen "Bereich"!
Es gibt viele Wege den eigenen Willen abzurufen und ich kenne nur einen, welcher die meisten Kräfte entfacht...den des Herzens und der Liebe! Es sind bestimmte Bilder im Kopf und damit verbundenen Gefühle...dabei spricht eine Stimme zu uns: Hey Du...was beschwerst Du Dich über so ein paar vorübergehende Schmerzen und Belastungen...nachher gehst Du wieder in Deine heile Welt zurück, kannst Vieles geniessen und bald ist die freiwillige Mühsal vergessen.
Für Andere hingegen endet sie nicht, sie haben keine Wahl...sie haben keinen Einfluss...aber sie haben die Wahl, wie sie darauf reagieren...mit Würde, Liebe und Vertrauen darauf, dass die Zukunft besser wird...dass es Menschen gibt die sie lieben und sie nicht vergessen, für sie da sind...das ist es was wahre Kraft verleiht!

Mein lieber Steffen, ich spüre Deine glückliche Erfüllung und freue mich mit Dir/ Euch ! Gib auf Dich Acht, denn Du wirst in dieser  ...."


Danke Helmut, denn genau so war es!
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Spendenlauf am 21.11.2013 zugunsten der Opfer des Taifuns YOLANDA auf den Philippinen

 

Der aktuelle Spendenstand ist 12.041,92 €!
Bis zum 05.12.2013 darf weiter gelaufen, gewalkt und gespendet werden: http://tinyurl.com/ngzapx8


Zum Vergrößern, downloadem aud ausdrucken bitte auf das Bild klicken

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Warum am 21.11.2013? Weil der Taifun Yolanda der 21. Cyclone in diesem Jahr war.
 
Die Idee ist, das wir alle gemeinsam am 21.11.2013 für die philippinischen Opfer des fürchterlichen Taifuns Yolanda laufen.

Jeder läuft dabei so viele Kilometer wo und wie er will, egal zu welcher Zeit, Hauptsache es erfolgt am 21.11.2013.
Gespendet werden soll pro erlaufenem Kilometer mindestens 1 €, gerne auch mehr.
...
Alle erlaufenen Kilometer, genau wie die Spendengelder, werden erfasst und zu einer Gesamtsumme addiert.

Alle Teilnehmer erhalten etwa 14 Tage nach diesem Lauf eine Erinnerungsurkunde als Word-File per Mail mit den erlaufenen Gesamtkilometern und der Gesamtspendensumme.

Die Registrierung der Teilnehmer sowie der erlaufenen Kilometer und gespendeten Beträge erfolgt dann bitte an diese Mailadresse:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Um folgende Angaben wird gebeten: Vollständiger Name, gültige Mailadresse, gespendete Summe sowie die jeweils erlaufenen Kilometer.

Die Spenden bitte direkt nach dem Lauf an die Aktion-deutschland-hilft.de überweisen. Hierz bitte unbedingt diesen Link nutzen:

http://tinyurl.com/ngzapx8



Hilfe für die Opfer des Taifuns

"Aktion Deutschland Hilft" ist ein Bündnis der Hilfsorganisationen action medeor, ADRA Deutschland, Arbeiter-Samariter-Bund, AWO International, CARE Deutschland-Luxemburg, Der Paritätische, HELP - Hilfe zur Selbsthilfe, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und World Vision Deutschland.

Nach der Sammelüberweisung erhalten alle Teilnehmer (Spender) ihre Erinnerungsurkunde per Mail zum ausdrucken zugesendet.

Ich hoffe das so viele Läufer wie nur irgend möglich durch ihren persönlichen und unseren gemeinsamen "Spendenlauf" helfen können das Leid und Elend etwas einzudämmen.

Lasst uns zeigen das wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen können und lasst uns durch diesen Lauf ein gemeinsames starkes Zeichen der Solidarität, des Mitgefühls und vor allem der Hilfsbereitschaft an die philippinische Bevölkerung senden.

Über eine sehr rege Teilnehmerzahl würde ich mir sehr freuen.


Häufig gestellte Fragen

1. Wo findet der Spendenlauf statt?
Run for the Philippines ist ein dezentraler Spendenlauf – d.h. jeder Teilnehmer läuft da, wo er sich am 21.11. gerade befindet. Natürlich kannst du dich mit anderen Teilnehmern verabreden und zusammen laufen. Vielleicht organisiert ihr einen Treffpunkt in eurer Stadt?

2. Warum findet der Spendenlauf erst am 21.11. statt?
Das Datum wurde gewählt, da der Taifun "Yolanda" der 21. Cyclone in diesem Jahr auf den Philippinen war. Außerdem sollen bis dahin möglichst viele Mitstreiter gewonnen werden. Die Aktion läuft aber natürlich schon vorher – indem du dich als Spendenläufer anmeldest und möglichst viele Menschen auf das Thema aufmerksam machst!

3. Wie, wann und wo spende ich?
Bitte klicke nach dem Lauf am 21.11. auf die Spendenseite
https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/aktiv-helfen/interaktiv-helfen/starte-deine-spendenaktion/?hptitle=run-for-the-philippines
und folge den dortigen Anweisungen

4. Warum soll ich erst nach dem Lauf spenden?
Jeder gespendete Euro steht für einen gelaufenen Kilometer. Damit das auch tatsächlich der Fall ist, solltest du erst spenden, nachdem du gelaufen bist. Natürlich kannst du schon jetzt und unabhängig davon spenden.

5. Ist es nicht besser, wenn ich schon jetzt an die Hilfsorganisationen spende?
Wenn du das tust, ist das toll! Mit "Run for the Philippines" wollen wir auch die Menschen erreichen, die sonst vielleicht gar nicht spenden würden. Und wenn du schon gespendet hast, machst du vielleicht trotzdem mit? Im Übrigen gehen auch deine Spenden im Rahmen von "Run for the Philippines" direkt und zu 100% an die Hilfsorganisationen.

6. Kommt meine Spende auch wirklich bei den Menschen auf den Philippinen an?
Deine Spende geht direkt und zu 100% an die Aktion Deutschland Hilft e.V., dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen. Die verwenden die Spenden vor Ort auf den Philippinen für die Katastrophenhilfe – Infos über die konkrete Verwendung und einzelne Hilfseinsätze findest du hier:
http://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/hilfseinsaetze/taifun-haiyan-philippinen-vietnam/

7. Wer kontrolliert, dass die Spendenläufer auch wirklich spenden?
Dies ist eine freiwillige Aktion und niemand kann die angemeldeten Spendenläufer dazu zwingen, hinterher tatsächlich zu spenden.

8. Was ist, wenn ich am 21.11. krank bin oder die angekündigten Kilometer nicht schaffe?
Das wäre natürlich schade, aber nicht zu ändern. Wäre toll, wenn du trotzdem deine angekündigten Kilometer spendest!

9. Bekomme ich eine Spendenquittung?
Ja, auf Wunsch bekommst du eine Spendenquittung. Diese wird aber nicht von mir, sondern direkt von der Aktion Deutschland Hilft e.V., der Empfängerin deiner Spende, ausgestellt.

10. Die paar Euro bringen doch eh nichts… oder?
Katastrophenhilfe und Wiederaufbau auf den Philippinen werden Milliarden Euro verschlingen und wohl mehrere Jahre dauern. Insofern ist dieser Spendenlauf nur ein Tropfen auf den heißen Stein, das ist richtig. Aber – um im Bild zu bleiben: Steter Tropfen höhlt den Stein. Wer gar nicht erst anfängt, etwas zu tun, wird erst recht nichts erreichen!
 
 

HINTERGRUNDINFOS:

Ich habe lange überlegt ob ich diesen Schritt gehen soll, aber ich kann nicht anders...

Wir selbst haben aus Angst und Sorge vor und nach diesem Taifun die letzten Tage fast nicht schlafen können, hatten wir doch dort über World Vision seit über 8 Jahren ein Patenkind. Hatten deshalb, da wir den Kontakt zu diesem Mädchen auch nach dem offiziellen "Ende" der Patenschaft nicht haben abreißen lassen, sodass sie (und deren ganze Familie) uns so sehr ans Herz gewachsen ist, dass wir sie mittlerweile wie unsere eigene Tochter ansehen und sie in diesen schweren Stunden nach Kräften wo es nur irgendwie geht versuchen zu unterstützen.

Dies alles schreibe ich nicht um damit zu hausieren, das liegt mir fern, und wer mich kennt der weiß das auch, sondern um zu verdeutlichen das ich weiß, wovon ich rede und wie ernst die Lage dort wirklich ist!

Aus nächster Nähe wissen wir um die unvorstellbare Zerstörung und das unermessliche Leid vor Ort - und das sage ich jetzt nicht einfach so...es ist so und es treibt mir ständig die Tränen in die Augen...
Niemand hier kann sich auch nur im entferntesten vorstellen wie schlimm es dort wirklich ist...selbst mir fehlen die Worte diese Tragödie zu beschreiben. Und bitte nicht vergessen, dass es dort vor gerade einmal 4 Wochen ein verheerendes Erdbeben gegeben hat, dessen Schäden ebenfalls noch nicht beseitigt sind.

Bitte, bitte überlegt alle einmal, ob ihr nicht vielleicht doch den einen oder anderen Euro übrig habt, um dieses Leid zu lindern.

- Diese Menschen überlegen nicht, ob sie ein iPhone 5s anstelle ihres iPhone 5 brauchen
- Sie überlegen nicht, ob sie einen 5. Laufcomputer brauchen
- Sie überlegen nicht, ob sie ein 17. paar Schuhe brauchen
- Sie überlegen nicht, ob sie 14 oder 18 Tage in den Urlaub fahren sollen
- Sie überlegen nicht ob sie lieber zum Griechen oder zum Italiener essen gehen sollen
- Sie überlegen nicht....

...Sie haben absolut alles verloren, besitzen nur noch das, was sie am Leibe tragen und kämpfen schlicht um das nackte Überleben...

Während diese Menschen hungern und leiden geht es uns hier doch so verdammt gut und die allermeisten von uns haben ein echtes Luxusproblem.
Bitte gebt euch einen Ruck - Sich selbst etwas zurückzunehmen, ein wenig zu verzichten und dafür ein bisschen zu geben und zu teilen in dieser Not, das gibt euch so viel, glaubt mir....ihr könnt euch selbst kein größeres Geschenk machen...

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Melanies 50. und Steffens 75. offizieller Marathon und länger

Es gibt Dinge, die gibt es eigentlich gar nicht, und wenn es sie doch gibt, dann erscheinen sie schier unglaublich zu sein...

So passiert beim 10.Rothaarsteig Marathon in Fleckenberg, im Schmallenberger Sauerland.

Als ob es nicht schon Zufall genug wäre an ein und dem selben Event sein Jubiläumslauf zu bestreiten, nein, es sollte noch viel besser kommen. Aber bevor ich zu diesem "Highlight" komme noch ein paar Worte zu dieser Veranstaltung: Einfach nur klasse! Top organisierter Lauf auf einer wunderschönen Strecke bei herrlichstem Wetter - was will man mehr? Jeder, wirklich jeder Moment in Fleckenberg war purer Genuss.

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Egal ob das Wiedersehen vieler lieb gewonner Lauffreunde, die gigantische Kuchentheke, die Strecke, die Verpflegung, das Wetter, der Zieleinlauf, es war einfach nur Spaß pur!


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Und was war an diesem Event nun so unglaublich?

Wie gesagt, nicht nur das Meli und ich beim gleichen Event ein kleines Jubiläum feiern durften, nein, wir liefen auch exakt die gleiche Zeit, und zwar sowohl bei der Netto- (4:50:44,8), als auch bei der Bruttozeitnahme (4:50:59,6)! Natürlich hatten wir auch entsprechend die gleiche Platzierung. Nein, in über 8 Jahren ambitioniertem Laufen ist uns das noch nie passiert.....

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Kann das noch Zufall sein?

Hier sind die Urkunden
Hier sind die Bilder

Blog Infos

Längster Nonstoplauf Europas - Spendenlauf 2014 der Aktion "Laufend etwas bewegen"

Auch 2014 wird es einen Spendenlauf für die Stiftung Juvente und deren mittlerweile 5 zu betreuenden Kinderhäuser geben.
Und es wird erneut ein einmaliges, unvorstellbares und so noch niemals zuvor da gewesenes Spendenlaufprojekt sein. Und, es wird das letzte dieser Art sein, ein hoffentlich krönender Abschluss!

Und weil dieses Projekt so spektakulär ist, beginnen bereits jetzt die Planungen und Vorbereitungen dazu.

Der Name des Vorhabens: projekt:500 - vom 28.09. - 05.10.2014

Für Juvente - für die Kinder!

Es ist für die schwächsten unserer Gesellschaft, für die, die für ihre Situation absolut nichts können. Es ist für die Kinder unserer Stadt, für Kinder, die keine intakte Familie haben und um die sich sonst niemand kümmern würde. Juvente leistet hervorragende Arbeit, doch leider sind die Mittel mehr als begrenzt. Es ist für eine bessere Zukunft der Kinder und damit indirekt für unsere bessere Zukunft. Sie haben eine gerechte Chance verdient, oder?

 

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projekt:500 - Spendenlauf 2014 zu Gunsten von 5 Kinderhäusern der Stiftung Juvente Mainz from Steffen Kohler on Vimeo.

Der Lauf führt über den gesamten Goldsteig.

Der Start wird in Marktredwitz am Meister Bär Hotel sein. Gelaufen wird dann in Richtung Passau zuerst die Nordroute, dann die Südroute des Goldsteigs. Das Ziel befindet sich in Neunburg vorm Wald im Hotel Zum Pfalzgrafen.

Der Lauf startet am 27.09.2014 um 12.00 Uhr in Marktredwitz und endet am 05.10.2014 in Neunburg vorm Wald. Das Zeitlimit beträgt 192 Std.

Die Laufstrecke vom Start in Marktredwitz bis zum Ziel in Neunburg vorm Wald misst mehr als 661km mit 23.500 positiven Höhenmetern.

Alle Infos unter: laufend-etwas-bewegen.de

Blog Events

Allgemeines:

Um 2:10 Uhr rappelt der Wecker, aufstehen, Bad und ab ins Auto, auf nach Plettenberg! Auf zu Melis erstem Ultra seit April diesen Jahres. Und was freue ich mich so dermaßen darauf, endlich wieder an ihrer Seite laufen zu können, wie sehr hatte ich DAS vermisst.
Gegen 5:30 Uhr kommen wir, nachdem wir im Auto eine Kleinigkeit gegessen haben, dort an und wie letztes Jahr ist alles absolut perfekt organisiert. Alles top beschildert, massig freie und kostenlose Parkplätze, ein lecker Läuferfrühstück und schon hier all überall super nette und super gut gelaunte Helfer.
Wir trinken noch eine Tasse und holen unsere Startunterlagen ab.

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Wenig später trudeln auch etliche unserer Lauffreunde ein, Birger, Olli, Raimund, Rolf, Markus (Mäx), Rolli, Stefan, Ursula, Marcel, .....jaja, die ganze Familie ;-). Und alle freuen sich wie Bolle, dass Meli wieder mit dabei ist.


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Wir quatschen noch ein bissel über dies und das, besuchen noch ein paar mal das Örtchen, machen uns am Auto laufbereit und gehen dann so langsam an den Start.


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74 Km und 2100 Hm haben wir vor uns und es ist Melis erster Ultra seit April diesen Jahres. Ihre Vorbereitung auf diesen Lauf: Fast null! Aber ich glaube fest an sie und bin mir sicher, dass sie es mit einer sehr zurückhaltenden Lauftaktik schaffen kann, zumal sie es von ihrem Innersten her auch unbedingt will, die Einstellung also absolut stimmt! 
Mein einziger Job heute: Alles dafür zu tun, sie ins Ziel zu bringen und jeden Meter an ihrer Seite einfach nur zu genießen.
3-2-1-START!

Bericht Melanie:

Das Jahr 2013 war bisher lauftechnisch beschissen für mich, so hatte ich dieses Jahr mehrere Male Anlauf genommen und nach verschiedenen Erkrankungen immer wieder das Training für bestimmte Läufe neu beginnen müssen. Ich glaube, dass ich dieses Jahr vier oder fünf Mal komplett von vorne angefangen habe.
Viele Läufe musste ich sogar absagen, TRW, Trail Pfälzer Wald, ja sogar mein geplante Jahreshighlight, den Rennsteig Nonstop in Thüringen, auf den ich mich seit mehr als ein Jahr so sehr gefreut habe. Natürlich geht die Gesundheit vor, aber als Steffen am 30.08 nach Thüringen fuhr hab ich heftig geweint, weil ich so traurig war nicht dabei sein zu können. Ich hatte sogar mit dem Gedanken gespielt das Laufen aufzugeben...
Es gab mir nichts mehr wenn ich mal wieder zehn Kilometer unterwegs war. Der Puls zu hoch, keine Kraft mehr, ausgelaugt, schlapp, müde. Schlafen, einfach den ganzen Tag nur schlafen und keine Lust mehr für irgendetwas. Ob ich da je wieder raus komme? Das dachte ich mir so einige Male....

Ja! Und das hatte mir am Samstag der P- Weg in Plettenberg gezeigt. 21 Tage vor dem P-Weg erst die 3-Wochenbehandlung mit Antibiotika hinter mich gebracht lief ich als Vorbereitung 43 und 102 Wochenkilometer, davor seit April fast nix oder mal zehn Kilometer in der Woche, mehr nicht.

Vorgenommen hatte ich mir in meinem Innersten eigentlich nur den Marathon weil ich nicht wusste, wie ich mich da überhaupt fühlen würde. Und von der Kraft und Ausdauer mal ganz zu schweigen. So hatte mir Steffen im Vorfeld schon versprochen mich beim P-Weg zu begleiten, so wie er sagte als mein persönlicher Lakei. Er riet mir dazu Stöcke für die Anstiege mitzunehmen um meine Kraft besser einteilen zu können. Die Zeit, in der ich die Stöcke nicht brauchte wollte Steffen sie für mich tragen.
Gesagt, getan. Am Start war ich ganz schön aufgeregt, aus dem Nichts gleich ein solches Brett, geht das?
Steffen sagte nur: Ja, vertraue mir.
Wir liefen los und bereits nach zehn Kilometer war ich schon ganz schön alle, denn es ging gleich los mit Anstiegen und mein letztes ansatzweise Bergtraining lag im Juni/ Juli oder so..., ich erinnere mich, es war kurz vor der Diagnose der Borreliose.

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Oh, Mann das konnte ja was werden wenn ich bereits nach zehn Kilometer schon fertig war. Was mich ablenkte war die wunderschöne Landschaft, die Luft und diese herrlichen Ausblicke.

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Obwohl es regnete war es ein mystischer Anblick, Nebelschwaden stiegen aus den Wäldern heraus, überall Spinnennetze mit Regentropfen in den Büschen. Genial. Ich liebe es.

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Die Versorgungsposten waren unglaublich freundlich, es gab überall etwas zu lachen und man vergass eigentlich wieviele Kilometer man schon unterwegs war. Zwischendurch ließ ich Steffen aber doch wissen, dass ich hier und da doch ganz schön geschafft war von den Kilometern, die ich bereits gelaufen war und spielte wieder mit dem Gedanken beim Marathon aufzuhören (nach 31 Km konnte man sich für die Unterdistanz entscheiden und auf die Marastrecke abbiegen). Steffen sagte mir aber, dass ich so gut (für meinen Trainingszustand) unterwegs war, dass ich es locker schaffen könnte die 74 Kilometer in der Cutoffzeit zu Ende zu bringen. Er meinte es wäre egal, 11:59 hätten wir Zeit um ins Ziel zu kommen. Das wollte ich aber nicht. Nee, auf den letzten Drücker wollte ich nicht,  also gab ich die letzten Kilometer Gas. Ich lief und lief und ging die Anstiege wie eine bekloppte hoch, nur um nicht auf den letzten Drücker anzukommen.

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Die Gedanken an "nur den Marathon" waren verflogen und ich wollte das volle Ding jetzt unbedingt. Meli wurde wach und die Kampfsau kam raus......so viele Kilometer in den Beinen und ich wollte unbedingt die 74 Km schaffen. Der erste Ultra seit.........????? April! Ich war gierig nach dem Gefühl. Dem Gefühl lange gelaufen zu sein und die Anstrengung im ganzen Körper zu spüren. Dieses Unendliche Glücksgefühl, das mir soooo lange gefehlt hatte. Die letzten 8 1/2  Kilometer waren meine schnellsten....

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Und im Ziel war ich unendlich GLÜCKLICH es geschafft zu haben. Ich konnte mich zwar Sonntag und Montag kaum noch bewegen aber war ist mir WURSCHT. Am Montag war ich 2 Kilometer spazieren und die Beine werden schon wieder besser.
Es ist nicht Selbstverständlich und man darf nie vergessen das was man hat zu schätzen. Wie oft vergisst man es und wenn es dann nicht mehr geht, fehlt es ohne Ende.

Danke das ich laufen darf.

Bericht eines Lakais:

GENUSS PUR, endlich mal wieder mit Meli unterwegs, einfach nur herrlich! Wie habe ich DAS soooo sehr vermisst!!!!

Und ich bin mir sicher das sie es schafft, wir haben ja 11:59 Uhr Zeit, und entsprechend habe ich mir die Strategie auch zurecht gelegt. Zielzeit: 11:30!

Und wie soll ich sagen, der Start erfolgt und wir laufen los, und Meli volle Bulle mit. Meine erste Lakaihandlung: "Meli, mach langsam"! Ich meine, 5:20er Tempo zum Start muss nicht unbedingt sein. Sie stört sich zwar daran letzte des Läuferfeldes zu sein, was mir aber wiedrum völlig schnuppe ist. Sie wird die Körner, die sie jetzt und hier zu Beginn spart später noch sehr gut brauchen, da bin ich mir sicher. Auch alle Anstiege, selbst die leichtesten, werden konsequent gegangen (auch wenn Meli zu Beginn anderer Meinung ist) und so erlaufen wir Kilometer für Kilometer.
Über die Verpflegung an der Strecke sage ich jetzt mal nichts, nur soviel, ich werde, wie bereits im letzten Jahr, schwerer im Ziel ankommen als ich im Start losgelaufen bin, PUNKT!
Nach 15 Km glaubt mein Schatz schon am Ende zu sein, merkt deutlich ihre Oberschenkel. Gut, das die VPs, wirklich alle 3-4 Km kommen und sie entsprechend oft kurz pausieren kann. Selbst das flache Stück entlang der Lenne fällt ihr bereits sehr schwer zu laufen - aber sie läuft!
Der nächste wirklich sehr lange Anstieg ist für sie die Hölle und sie braucht erstmals die Stöcke - gut das ich sie mit dabei habe! Aber, alles gut, wir erreichen den ersten Cutoffpunkt nach Km 31 bereits nach 4:10 Stunden, also um 11:10 Uhr, über eine Stune vor der Streckenschließung, klasse! Hier ist es auch, wo man sich entscheiden muss, die vollen 74 Km zu laufen oder auf den Marathon umzuschwenken. Ich schaue kurz zu Meli und sie, ähm, macht null Anstalten und biegt ohne auch nur im geringsten zu zögern auf die Langdistanz ab. Ich fasse es nicht, sagte sie mir doch noch vor wenigen Minuten völlig alle zu sein, ja selbst in den Armen keine Kraft mehr zu haben. Sie will es wissen, hier und heute, sagt sie. Ich sage nur, KAMPFSAU, und ich helfe dir dabei!!!
Auf den flachen und abfälligen Passagen nehme ich ihr die Stöcke ab, damit sie sich voll auf sich selbst konzentrieren kann.
Wir kommen weiter gut voran, deutlich besser als ich es zu hoffen gewagt hätte, und dann, endlich, Melis erstes Fluchen an einem recht steilen Anstieg, YES, wie habe ich das vermisst (und eigentlich schon viel früher damit gerechnet).
Den nächsten Cutoffpunkt erreichen wir nach 5:45 Stunden, also um 12:45 Uhr, immernoch gut 45 Minuten vor der Streckenschließung, prima! "Nur" noch 33 Km, und für die haben wir noch über 6 Stunden Zeit, DAS GEHT!
Was ich sehr bemerkenswert finde ist, dass Meli trotz aller Anstrengung noch ein Auge für die Landschaft, die Tiere und die unglaublich netten Helfer an der Strecke hat...oder vielleicht gerade deswegen?
Wie auch immer, das leichte Tief, was sie zwischenzeitlich zwischen Kilometer 34 und 41 hatte, scheint nun auch wieder überwunden zu sein, denn sie legt deutlich einen Zacken drauf. Nach und nach überholen wir auch noch ein paar Läufer, was ihr zusätzliche Kraft zu geben scheint.
Nach 50 Km gebe ich ihr dann das erste von 4 Gels (die habe ich zu ihrer Beruhigung vorsichtshalber mal eingepackt), was sie ja eigentlich wegen der echt top Verpflegung nicht wirklich braucht. Aber ihrer Psyche hilft das sicher deutlich!
Und siehe da, die Pausen an den VPs werden zwar minimal länger, dafür scheint sie aber die Anstiege mit den Stöcken hinaufzufliegen und läuft auch wieder bei allen abschüssigen Abschnitten. Nach 8 Stunden bzw. um 15 Uhr erreichen wir nach 56 Km den 3. und letzten Cutoffpunkt, 60 Minuten vor der Streckenschließung, heißt, Meli hat wieder 15 Minuten gut gemacht, klasse! Jetzt ist klar, hier brennt nichts mehr an. 4 Stunden Zeit für 18 Km, hallo? Das kann sie notfalls gehen! Noch ein Gel rein und weiter!
Habe ich eigentlich schon erwähnt das es seit dem Start fast pausenlos regnet, nein? Tut es aber, was mir mittlerweile teilweise ganz schön auf den Kranz geht. Und Meli? Ihr ist es Wurscht, ts!
Nach 60 Km gibt es dann den nächsten Psychotrick, ich packe ihren iPOD aus! Der soll und wird sie von ihren körperlichen Leiden ablenken, die sie sicherlich hat, da bin ich mir sicher.
Nach 63 Km gibt es das 3. Gel und Meli ist nicht mehr zu bremsen, legt nochmals einen Zacken drauf, und ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus! Wie ist das möglich, dass sie hier noch so gut, also ich meine richtig gut unterwegs sein kann? Ich bin schon jetzt mächtig stolz auf sie und bewundere ihren Kampfgeist und grenzenlosen Willen zu finishen. Und sie läuft, ja sie läuft, unfassbar, und das gar nicht mal so langsam. Nur noch 5 Km, ich gebe ihr das letzte Gel und sie drückt nochmals auf´s Tempo. Meli Meli, du bist der WAHNSINN!
Kurz vor Plettenberg geht es nochmals einen leichten, aber recht langen Anstieg hinauf, und dann, ja dann, die letzten 2,5 Km, geht´s nur noch bergab ins Ziel. Und Meli läuft als sei sie gerade erst gestartet, flucht, als sie in Plettenberg noch eine kleine Schleife laufen muss, zieht ihren iPOD aus um den den Zieleinlauf genießen zu können und finisht gemeinsam mit mir Hand in Hand nach 10:44:08 Minuten diesen Ultra! Geschafft, ihr erster Ultra, und was für einer, mit 74 Km mit über 2000 Höhenmetern, nach über 5 Monaten, ist damit im Sack, welch eine klasse Leistung.

Ich bin überglücklich und unfassbar stolz, und Meli ist es auch! Und ganz nebenbei waren ihre letzten 8 Km doch tatsächlich auch noch die schnellsten des gesamten Laufes, nee nee nee!

Danke Schatz, danke das ich an deiner Seite laufen durfte, und ja, ich war sehr gerne dein persönlicher Lakai, auch wenn du mich durch deine eigene Stärke nahezu arbeitslos gemacht hast, sodass ich fast nichts tun musste. Du warst unglaublich, ich ziehe meinen Hut!


P-WEG 2013 - 019


Nachbericht:

Der P-Weg in Plettenberg, immer und immer wieder sehr sehr gerne, mehr kann man zu dieser Veranstaltung nicht sagen.
Diese Veranstaltung ist absolut perfekt und es macht riesen Spaß, dort teilzunehmen. Es ist das Gesamtbild, was diesen Lauf so besonders macht:
Die wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Strecke, die tolle Landschaft, die perfekte Orga, die grandiose Verpflegung an der Strecke, und vor allem die Freundlich- und Herzlichkeit ALLER Helfer.

Und das alles noch für kleines Startgeld....

Herzlichen Dank an an die Stadt Plettenberg und alle beteiligten dieses erneut grandiosen Sportwochenendes!

P-WEG 2013 - 021

Hier sind die Urkunden

Blog Gedanken

...nach über 3000 Km in 18 Monaten - ihr wart einfach nur großartig!

Abschied HOKAS Bondis - 001

Wir haben uns auf Empfehlung des besten Laufladens Deutschlands gefunden und unsere Beziehung hat von Anfang an gestimmt. Ihr habt mich nie im Stich gelassen, mich so über manch ein läuferisches Brett gebracht und immer treu an meinen Füßen geklebt. Ihr habt diese stets mit eurer weichen und dämpfenden Art vor Schmerzen und Blasen bewahrt, mir alle Widrigkeiten der verschiedensten Strecken ertragbar gemacht und mich immer saft ins jeweilige Ziel gebracht. Es war laufen wie auf Moss mit euch.

Unvergessen, nur um mal einige unserer gemeinsamen Erlebnisse zu nennen, sind da:

Tor Tour de Ruhr 230Km
P-Weg 68 Km
24 h Lüttich 130 Km
Röntgenlauf 63 Km
Remstal-Höhenweg Spendenultra ~ 160 Km durch Schnee und Eis (die übrigen 90 Km wurden ebenfalls in Hokas gelaufen)
UTHAM 115 Km
RBWL 106 Km
JUNUT 135 Km (die restlichen 105 Km wurden ebenfalls in Hokas gelaufen)
WiBoLT 160 Km
TRW 90 Km

...und unzählige Trainings- und andere Lläufe...

Nässe, Schnee, Eis und Kälte, Matsch, Kies, Schotter, Felsen, Schiefer, Äste, Wurzeln, alles habt ihr ohne zu murren hingenommen und meine Treter stets gut gebettet.
Gemeinsam haben wir viel erlebt und ertragen. Wir haben unvergessliche Laufmomente erlebt und grandiose Läufe gefinisht.

Ja, ich werde euch nie vegessen und euch sehr vermissen, meine geliebten

HOKAS ONE ONE BONDIS

Abschied HOKAS Bondis - 002

Abschied HOKAS Bondis - 003

Abschied HOKAS Bondis - 009


1000 Dank und nun ruhet wohl, ihr habt es euch verdient!

Ebenso 1000 Dank an Rolli (Wat Läuft) für diese geniale Laufschuhempfehlung -> Best Dealer ever!

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