Läufers Weisheiten
Als Läufer suche ich das Weite, um mir selbst näher zu kommen! |
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Ultrasports UltraGel ColaBei unserem siebenstündigen Bergtrainingslauf am 12.04.2010 (hier der ausführliche Berich mit Film und Bildern) über 50 Km und 1790 Höhenmeter von Trechtignshausen dreimal auf den Salzkopf und zurück haben wir die Möglichkeit gehabt, das neue UltraGel von UltraSports zu testen. Zwei Päckchen hatten wir mit dabei. Damit der Test einen Sinn macht hat jeder ein Päckchen
getestet. Zwei Meinungen sind besser als eine !Das Gel haben wir nach Beendigung der ersten Runde geschluckt, das war nach etwa 16 Km, 595 Höhenmetern und fast exakt 2 Stunden. den ersten Powerriegel nahmen wir dann etwa 1,5 Stunden später ein, da waren mittlerweile etwa 25 Km gelaufen und ca. 1200 Höhenmeter überwunden. Dazu haben wir aus unserem Trinkrucksack jeweils etwa 8 - 10 Schluck Wasser getrunken. Nach einer weiteren Stunde haben wir dann noch ein Powerriegel und etwa eine Stunde später noch einen Müsliriegel verdrückt. Auch da tranken wir etwa 8 - 10 Schluck Wasser dazu. Insgesamt habe ich während des Laufes etwa 3 Liter Wasser und mein Schatz ca. 3,5 Liter Wasser getrunken. Hier nun unser Gesamteindruck vom Ultragel: 1. Durch die etwas längliche Form der Verpackung lässt es sich sehr gut im Reißverschlussfach der kurzen Tight verstauen 2. Die Packung ließ sich auch mit nassen Händen leicht öffnen (bei Powerbar geht es mitunter recht schwer) 3. Die Konsistenz war sehr angenehm und ließ sich sehr gut aus dem Alubeutel saugen/ drücken (Powerbar ist zu dickflüssig) 4. Es schmeckt wirklich sehr angenehm nach Cola, nicht zu künstlich. Gut, nach einer Packung, wenn man bei einem 100 Km Ultra 10 davon schlucken soll schmeckt es wahrscheinlich nicht mehr so gut 5. Mit der entsprechenden Menge Wasser verklebt es den Mund nicht so stark wie andere Gels 6. Das Gel ist sehr gut verträglich und belastet in keinster Weise die Verdauung (Müsliriegel gehen da viel mehr auf den Magen) 7. Mit der entsprechenden Wassermenge dazu wirkt es sehr schnell, wir hatten den Eindruck, dass man es nach etwa 7 - 10 Minuten bereits deutlich gemerkt hat. 8. Es sorgt für einen gleichmäßig langen Energieschub, bei meiner Frau etwa für 40 - 45 Minuten und bei mir für ca. 60 Minuten 9. Das Wichtigste: Gute Zusammensetzung, alles drin was man so braucht, besonders die Eiweißkombination finde ich klasse Fazit: Gegenüber Müsliriegeln (schlechteste und die Verdauung belastenste Energiezufuhr) und Powerriegeln (bessere Zusammensetzung als Müsliriegel, belasten aber auch den Verdauungstrakt) sind die Ultragels viel leichter zu vertragen und wirken deutlich schneller. Von der Nachhaltigkeit habe ich gegenüber den Riegeln keinen Vorteil festgestellt, denn auch diese liefern bei mir für etwa 1 Stunde genügend Energie. Von der Verpackung her sind sie klar im Vorteil, da sie nicht so steif sind und auch nicht verdrückt werden können. Während des Trainings denke ich kann man durchaus auch auf Riegel zurückgreifen (ist ja auch eine Geldsache), bei einem Wettkampf wäre allerdings das Gel vorzuziehen, kann man es doch auf Grund seiner schnellen und gleichmäßig anhaltenden Energiebereitstellung viel gezielter und Verdauungstrakt schonender einsetzen. Und bei entsprechend hohen Pulswerten ist das ein entscheidender Vorteil. Den Vergleich zu anderen Gels kann ich aus eigener Erfahrung nur zu Powerbar Gels ziehen. Und den hat UltraGel gewonnen. Hauptpunkt ist die Zusammensetzung, die einfach ausgereifter und vor allem was die Auswahl der Proteine angeht besser ist. Auch die Konsistenz und Verpackung ist besser. Von der Energiebereitstellung her habe ich keinen Unterschied festgestellt. Letztlich wird aber wie bei so vielem der Preis über den Einsatz des Gels eine gehörige Rolle mitreden. Ich bin gespannt. Mein Favorit aus dem Hause UltraSports sind und bleibt allerdings die UltraSports GelChips! Sie sind noch besser zu transportieren und lassen sich noch effizienter dosieren. 2 Kommentare lesen... >> |
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